Die kurze Antwort

Ein Hauptpunkt Entdecken ist sinnvoll. Die starken SEO-Einstiege aus /sehenswertes/ sollten aber zunächst ihre URLs behalten und im neuen Menü als sichtbare Cluster erscheinen.

Sitemap gesamt 524 öffentliche URLs
Scope 183 /sehenswertes/ + /entdecken/
Ausgelesen 183 Kurztexte/H1 extrahiert
GSC Scope 53.779 Klicks letzte 3 Monate
/sehenswertes/ 30.268 GSC-Klicks
/entdecken/ 23.511 GSC-Klicks
GSC Scope 2,49 Mio. Impressionen
Semrush Scope 29.493 geschätzter Traffic
01 Menüstruktur prüfen

Die empfohlene 12-Cluster-Struktur mit maximal 10-12 Links je zweiter Ebene.

02 Keyword-Daten ansehen

Subfolder-Vergleich, stärkste Seiten und Keyword-Volumen aus Semrush.

03 GSC-Prioritäten prüfen

Reale Klicks, Impressionen, CTR-Chancen und Migrationsrisiken.

04 Risiken bewerten

Warum URLs zuerst stabil bleiben sollten und welche Seiten besonders sensibel sind.

05 Inventar filtern

Alle 183 Scope-URLs nach Cluster, Status oder Suchbegriff durchsuchen.

Die Entscheidung, die beiden Hauptpunkte Sehenswertes und Entdecken im Menü zusammenzuführen, ist aus UX-Sicht sinnvoll: Die aktuelle Navigation verteilt ähnliche Such- und Reiseintentionen auf zwei Bereiche und erzeugt sehr viele Deep Links im Mega-Menü. SEO-seitig sollte die Zusammenführung aber zunächst nur im Menü und in der internen Verlinkung passieren, nicht sofort in der URL-Struktur.

Der Grund: Semrush weist für /sehenswertes/ aktuell deutlich mehr organische Sichtbarkeit aus als für /entdecken/: /sehenswertes/ hat 1.310 organische Keywords und ca. 19.821 Traffic, /entdecken/ 2.346 Keywords und ca. 9.672 Traffic. Die neu ergänzten Google-Search-Console-Daten der letzten 3 Monate bestätigen das Muster mit realen Google-Klicks: /sehenswertes/ erzielt im Export 30.268 Klicks, /entdecken/ 23.511 Klicks. Entdecken ist breiter, aber Sehenswertes trägt heute die stärkeren organischen Einstiege.

Für den neuen Mega-Menüpunkt empfehle ich: Top-Level-Label Entdecken beibehalten, aber den wichtigsten SEO-Einstieg darunter als Sehenswürdigkeiten in Bayreuth bzw. Top-Sehenswürdigkeiten sichtbar machen. So folgt die Navigation der Teamentscheidung, ohne das starke Suchmuster Bayreuth Sehenswürdigkeiten zu verlieren.

Wichtigste Strukturentscheidung: Nicht alle 183 Seiten gehören direkt ins Mega-Menü. Das Mega-Menü sollte auf maximal 12 Cluster der ersten Ebene begrenzt werden; Detailseiten wie einzelne Kinderangebote, Schwimmbäder, Führungen oder Museumsseiten sollten über Cluster-Landingpages erreichbar sein. Das ist sauberer, besser scanbar und vermeidet eine riesige Navigationsfläche.

Durch Search Console verändert sich die Priorisierung innerhalb dieser 12 Cluster: Schlösser, Gärten & Parks ist nach realen Klicks und Impressionen der stärkste künftige Cluster, gefolgt von Aktiv & Natur, Top-Sehenswürdigkeiten, Opernhäuser & Festspielhaus und Führungen. Das spricht dafür, diese Landingpages zuerst redaktionell und im Snippet zu schärfen.

Entscheidungsvorschlag

Meine Empfehlung für BMTG:

  1. Im Header nur noch Entdecken als Hauptpunkt zeigen.
  2. Im Mega-Menü darunter maximal 12 Cluster nutzen, wie oben vorgeschlagen.
  3. Den SEO-Begriff Sehenswürdigkeiten prominent als ersten Cluster/Link erhalten.
  4. Keine sofortige URL-Migration von /sehenswertes/ nach /entdecken/.
  5. Nach 4-6 Wochen Menübetrieb GSC-Seiten- und Query-Daten vergleichen und erst dann über selektive URL-Migration entscheiden.
  6. Vorher die größten GSC-CTR-Chancen optimieren: Eremitage, Richard-Wagner-Biografie, Fränkische Schweiz, Fichtelgebirge, Thermen und die GSC-only-Restaurantseite.

Das gibt dem Team die gewünschte Vereinfachung, schützt aber die stärksten organischen Einstiege.