Executive View
Überblick
Der Report als klickbares Arbeitsdokument: erst Entscheidung, dann Daten, dann konkrete Struktur.
Die kurze Antwort
Ein Hauptpunkt Entdecken ist sinnvoll. Die starken SEO-Einstiege aus /sehenswertes/ sollten aber zunächst ihre URLs behalten und im neuen Menü als sichtbare Cluster erscheinen.
Die empfohlene 12-Cluster-Struktur mit maximal 10-12 Links je zweiter Ebene.
02 Keyword-Daten ansehenSubfolder-Vergleich, stärkste Seiten und Keyword-Volumen aus Semrush.
03 GSC-Prioritäten prüfenReale Klicks, Impressionen, CTR-Chancen und Migrationsrisiken.
04 Risiken bewertenWarum URLs zuerst stabil bleiben sollten und welche Seiten besonders sensibel sind.
05 Inventar filternAlle 183 Scope-URLs nach Cluster, Status oder Suchbegriff durchsuchen.
Die Entscheidung, die beiden Hauptpunkte Sehenswertes und Entdecken im Menü zusammenzuführen, ist aus UX-Sicht sinnvoll: Die aktuelle Navigation verteilt ähnliche Such- und Reiseintentionen auf zwei Bereiche und erzeugt sehr viele Deep Links im Mega-Menü. SEO-seitig sollte die Zusammenführung aber zunächst nur im Menü und in der internen Verlinkung passieren, nicht sofort in der URL-Struktur.
Der Grund: Semrush weist für /sehenswertes/ aktuell deutlich mehr organische Sichtbarkeit aus als für /entdecken/: /sehenswertes/ hat 1.310 organische Keywords und ca. 19.821 Traffic, /entdecken/ 2.346 Keywords und ca. 9.672 Traffic. Die neu ergänzten Google-Search-Console-Daten der letzten 3 Monate bestätigen das Muster mit realen Google-Klicks: /sehenswertes/ erzielt im Export 30.268 Klicks, /entdecken/ 23.511 Klicks. Entdecken ist breiter, aber Sehenswertes trägt heute die stärkeren organischen Einstiege.
Für den neuen Mega-Menüpunkt empfehle ich: Top-Level-Label Entdecken beibehalten, aber den wichtigsten SEO-Einstieg darunter als Sehenswürdigkeiten in Bayreuth bzw. Top-Sehenswürdigkeiten sichtbar machen. So folgt die Navigation der Teamentscheidung, ohne das starke Suchmuster Bayreuth Sehenswürdigkeiten zu verlieren.
Wichtigste Strukturentscheidung: Nicht alle 183 Seiten gehören direkt ins Mega-Menü. Das Mega-Menü sollte auf maximal 12 Cluster der ersten Ebene begrenzt werden; Detailseiten wie einzelne Kinderangebote, Schwimmbäder, Führungen oder Museumsseiten sollten über Cluster-Landingpages erreichbar sein. Das ist sauberer, besser scanbar und vermeidet eine riesige Navigationsfläche.
Durch Search Console verändert sich die Priorisierung innerhalb dieser 12 Cluster: Schlösser, Gärten & Parks ist nach realen Klicks und Impressionen der stärkste künftige Cluster, gefolgt von Aktiv & Natur, Top-Sehenswürdigkeiten, Opernhäuser & Festspielhaus und Führungen. Das spricht dafür, diese Landingpages zuerst redaktionell und im Snippet zu schärfen.
Entscheidungsvorschlag
Meine Empfehlung für BMTG:
- Im Header nur noch
Entdeckenals Hauptpunkt zeigen. - Im Mega-Menü darunter maximal 12 Cluster nutzen, wie oben vorgeschlagen.
- Den SEO-Begriff
Sehenswürdigkeitenprominent als ersten Cluster/Link erhalten. - Keine sofortige URL-Migration von
/sehenswertes/nach/entdecken/. - Nach 4-6 Wochen Menübetrieb GSC-Seiten- und Query-Daten vergleichen und erst dann über selektive URL-Migration entscheiden.
- Vorher die größten GSC-CTR-Chancen optimieren: Eremitage, Richard-Wagner-Biografie, Fränkische Schweiz, Fichtelgebirge, Thermen und die GSC-only-Restaurantseite.
Das gibt dem Team die gewünschte Vereinfachung, schützt aber die stärksten organischen Einstiege.